1. Mannschaft – SG Rheindörfer baut Serie aus

Die SG Rheindörfer hat am vergangenen Wochenende den TuS Immendorf II mit 2:1 geschlagen und somit den dritten Sieg in Folge eingefahren. Damit gelingt der Sprung auf Platz 5.

Den Start der Partie verschlief die SG Rheindörfer zunächst etwas. Vorne fehlte es immer wieder an der letzten Konsequenz, der entscheidende Pass landete oftmals außerhalb des Spielfeldes. Defensiv hatte man zu Beginn Probleme mit den schnellen TuS-Stürmern. Nach Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft war ein Immendorfer enteilt und alleine auf dem Weg in Richtung Tor. Mit einer Grätsche in letzter Sekunde verhinderte Yannik Maring Schlimmeres. In der 11. Minute geriet die Heimmannschaft dann aber doch in Rückstand. Nach einem vermeidbaren Foul in der Nähe des Strafraums stimmte die Zuteilung nicht und ein Immendorfer konnte am langen Pfosten freistehend zum 0:1 einköpfen. Nun wurde auch die SGR in ihren Aktionen zwingender und entwickelte mehr Druck in Richtung Tor. Mitten in dieser Phase musste man allerdings den nächsten Rückschlag hinnehmen. Für Andreas Müller ging es in der 25. Minute verletzungsbedingt nicht mehr weiter. Er wurde durch den wiedergenesenen Marius Koch ersetzt und damit bewies Trainer Thomas Fritsch ein goldenes Händchen. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung besorgte Koch mit einem seiner ersten Ballkontakte den Ausgleich. Auf dem rechten Flügel hatte man sich bis zur Grundlinie durch kombiniert, die Hereingabe schob Koch in der Mitte abgeklärt ein. Nun war die SGR die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es allerdings noch vor der Halbzeit in Führung zu gehen. Über die Stationen Dietzler und Reif landete der Ball bei Koch, dieser bediente den mitgelaufenen Dominik Zobel, der jedoch am Torhüter scheiterte. Den ebenfalls freien Nachschuss konnte Koch nicht verwerten. Kurz vor dem Pausenpfiff ergab sich der nächste Hochkaräter. Einen langen Reif-Ball erlief Maring auf Flügel. Der am heutigen Tag auf die rechte Seite beorderte Verteidiger zog in die Mitte und konnte im Duell mit dem Torhüter den Grätschschuss nur knapp neben das Tor setzen. So blieb es beim 1:1.

In der zweiten Halbzeit mussten die Zuschauer ein über weite Strecke zerfahrenes Spiel mit ansehen, indem Torraumszenen Mangelware darstellten. Nach einem langen Ball sprang Verteidiger Matthias Knuffmann das Spielgerät unglücklich von der Ferse in den Lauf des Gäste-Stürmers, dieser scheiterte jedoch freistehend am herausgeeilten Berkant Dülgar im Tor der SGR. Den zweiten Versuch kratzte Knuffmann dann selbst von der Linie. In der 70. Minute setzte sich Justin Reif in einem Zweikampf im Mittelfeld robust durch und bediente den gestarteten Koch. Dieser wurde an der Strafraumgrenze durch den letzten Mann der Immendorfer Abwehrreihe umgerissen und wäre alleine in Richtung Tor gelaufen, sodass es folgerichtig Freistoß und Platzverweis gab. Wie schon in der Vorwoche legte sich Maring den Ball zu Recht und ebenso wie in Mülhofen verwandelte er per Schlenzer ins lange Eck zur 2:1 Führung.

Danach fiel der Gast zunächst nur noch durch eine überharte Gangart auf. Koch wurde auf Kniehöhe abgegrätscht und blieb bei dieser Aktion überraschenderweise unverletzt. Nur wenige Minuten später sammelte ein Immendorfer durch eine Grätsche von hinten an Yannik Maring die zweite rote Karte des Tages ein. Aus dieser Überzahl konnte die Mannschaft von Thomas Fritsch aber kein Kapital schlagen, sondern ließ sich stattdessen von der hektischen Spielweise anstecken. Man konzentrierte sich nun darauf, den Sieg über die Zeit zu bringen. Immendorf war dabei in der Nachspielzeit erneut behilflich. Nach einem Foul musste ein weiterer Gäste-Spieler mit der Ampelkarte das Feld vorzeitig verlassen und die Rheindörfer behielten die drei Punkte in Urmitz.

Die SGR ist nun erster Verfolger des enteilten Spitzenquartetts. Nächste Woche besteht die Chance, im direkten Duell beim Tabellenvierten FC Urbar den Abstand weiter zu verkürzen. Das Spiel am Sonntag wird um 14:30 Uhr im Urbarer Aulenbergstadion angepfiffen.

Dülgar – Höfer, Knuffmann, Dewald, Maring – Reif, Maurer (Schenk) – Schäfer, A. Müller (M. Koch), Dietzler – Zobel (Dommasch)